Elena- Die Erdgöttin Teil 1

Elena- Die Erdgöttin Teil 1

Die Schule war heute langweilig. Nicht so langweilig wie immer denn ich saß neben Engar, meinem festen Freund. Er war wirklich nett und total hübsch. Ich liebte ihn und er liebte mich. Ich gehe jetzt gerade die Straße entlang und warte. Warte auf den Bus der mich nach Hause bringt. Ich habe kein zuhause nur eine Höhle in der ich selber wohne. Sie ist nicht sehr groß aber es geht. Ich besitze fast kein Geld und so bin ich arm. Engar hat mir letztes Mal 100 Goldstücke gegeben und ich habe ihm gutes Essen gezaubert. Jeden Tag esse ich, mache die Aufgabe, kümmere mich um den Garten und die Tiere und verkaufe dann alles. Das was ich verdiene muss ich wieder abgeben denn meine Tiere kosten ja auch etwas. Unser Bus kam. Er war heute wieder so voll wie immer. Meistens hatten nicht alle Kinder darin Platz und ein paar mussten aussteigen. Ab und zu ich. Ohne zu trödeln stieg ich vorne ein und fuhr nach Hause. Mein Haar war zerzaust und mein Gewand klatschnass. Es regnete. So wie immer. Es hörte nie auf. Tagein, tagaus. Manchmal kam die Sonne für ein paar Minuten und dann verschwindet sie wieder. Die Schüler redeten über meine Klamotten. Es war mir egal. Der Bus öffnete sich. Ich stieg aus und ging heim. 10 Minuten. Der Wind ging und ich fröstelte. Es ging mir schlecht. Zuhause angekommen kochte ich mir Tee und holte mir eine Decke die ich auf den Boden legte. Aufgabe hatten wir heute keine, gott sei dank. Ich stellte gerade die Kerzen auf den Boden da hämmerte es an der Tür. Ich eilte und öffnete sie. "Hi!" "Hi! Engar!" Er kam jeden Tag. "Ich habe frische Beeren gepflückt!" "Achso!" Er setzte sich auf die Decke und ich setzte mich neben ihm. Er nahm eine Beere und kostete sie. "Die sind gut!" "Ich weis!" Er aß noch eine. "Wasser oder Tee?" "Tee!" Ich stand auf und marschierte zum Tee. Ich schenkte in 2 Gläser Tee ein und stellte sie auf den Boden. "Gut! Ich habe was für dich!" Er gab mir 150 Goldstücke. "Engor! Ich kann das nic...!" "Sage nichts!" "Danke!"